CHRONIK

Juli 2017

25 Jahre Partnerschaft an der Weser gefeiert


Das Foto zeigt die Unternehmerfrauen auf der Treppe des Klosters Brenkhausen.
Das Foto zeigt die Unternehmerfrauen auf der Treppe des Klosters Brenkhausen.

Am 31.10.1992 wurde im Iserlohner Rathaus die Partnerschaft zwischen den beiden UFH-Arbeitskreisen Märkischer Kreis und Eichsfeld/Heilbad Heiligenstadt besiegelt.
"Freundschaften leben nur, wenn man aktiv ist und Interesse am Anderen zeigt."

Zum 25-jährigen Jubiläum der Gründung der Partnerschaft zwischen den Arbeitskreisen der Unternehmerfrauen im Handwerk "Märkischer Kreis" (Iserlohn) und "Eichsfeld" hatten sich die Gründerinnen der Partnerschaft, Monika Oswald und Maria Strathausen, heute Ehrenvorsitzende der UFH, etwas besonderes einfallen lassen.

Während jährlich abwechselnd die Treffen jeweils in und um die jeweiligen Orte (Heiligenstadt/Iserlohn) stattfanden, trafen sich die Unternehmerfrauen zum Jubiläum fast in der Mitte. Nach der Anreise, Begrüßung und umfangreichem Picknick an der Weser folgte eine Fahrt mit dem Dampfer von Höxter zum ehemaligen Benediktiner Kloster Corvey. Mehr als 1200 Jahre alt, ist diese Klosteranlage ein kultureller Leuchtturm. Erklärungen zum Karolingischen Westwerk, der barocken Klosteranlage, Kreuzgang, Abt-Galerie sowie Fürstlicher Bibliothek, in der der Dichter Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar wirkte, machten allen die Bedeutung als UNESCO-Weltkulturerbe verständlich.

Am Abend wurde im Hotel in Holzminden das Jubiläum gefeiert. Geprägt vom regen Austausch von Erinnerungen an viele gemeinsame Ausflüge, Freude über private und geschäftliche Erfolge und Erlebnisse der Wiedervereinigung Deutschlands. Nach einem köstlichen Essen wurde als Höhepunkt eine große Jubiläumstorte von den Gründerinnen angeschnitten und von allen genossen. Diese wurde in der Konditorei der Arbeitskreisleiterin des AK Holzminden, die Gast an diesem Abend war, gefertigt, verbunden mit Glückwünschen und Grüßen der UFH Holzminden.

Nach einer Stadtführung in Holzminden, der Stadt der Düfte, ging es weiter zum Kloster Brenkhausen. Dort wurden die Unternehmerfrauen herzlich von Bischof Damian begrüßt. Er ist Oberster Repräsentant der Koptischen Kirche in Deutschland, eine der ältesten Kirchen der Welt und führt ihre Entstehung auf den Heiligen Markus zurück.

Kurzweilig, spannend, besinnlich vermittelte der Bischof viel über die Kirche, die Gemeinschaft der Kopten und auch über das Gebäude der Klosteranlage, die seit 1993 liebevoll und denkmalgerecht saniert und belebt wird. Bei typischem Essen und Trinken aus der Heimat der Koptischen Christen Ägyptens fand ein reger Austausch mit dem Bischof und Klosterbewohnern statt. Zum Abschluss des Treffens wurde noch die Porzellanmanufaktur Fürstenberg besichtigt, diese einzigartige Handwerkskunst wird seit 1747 gefertigt. Viele schöne Erinnerungen bleiben allen bis zum nächsten Treffen.

Text: Monika Oswald (Ehrenvorsitzende)

Oktober 2015

Genusswandern

Genusswanderung der Unternehmerfrauen in Schmallenberg und Umgebung
Genusswanderung der Unternehmerfrauen in Schmallenberg und Umgebung

Einige Unternehmerfrauen aus dem Märkischen Kreis reisten am 10. Oktober zu einem "Fünf-Gänge-Menü Genusswandern und Regionale Esskultur" nach Schmallenberg.

Beim Sektempfang mit Mettwurst-Bonbons in einem Gasthaus und anschließender kurzer Planwagenfahrt wurde den Frauen die wunderschöne Region näher gebracht und sie wanderten bei herrlichem Herbstwetter insgesamt 14 Kilometer – unterbrochen von mehreren Pausen, in denen sie entweder aus der Rucksackbar oder in heimischen Restaurants verköstigt wurden mit Salami- und Schinkenprodukten sowie Fleisch vom Roten Höhenvieh aus der Region.

Juni 2015

UFH aus Heiligenstadt/Thüringen zu Gast in Iserlohn


Besuch aus Heiligenstadt/Thüringen hatten am zweiten Juliwochenende die Unternehmerfrauen im Handwerk. Seit über 20 Jahren besuchen die Unternehmerfrauen sich wechselseitig zum Erfahrungsaustausch. Die beiden Gründungsmitglieder Monika Oswald aus Iserlohn und Maria Strathausen aus Heiligenstadt und jetzigen Ehrenvorsitzende der Arbeitskreise waren die Initiatorinnen des Erfahrungsaustausches und der gewachsenen Freundschaft. Bis heute steht der Austausch über die Situation und die Führungsrolle der Frauen im Handwerk, verbunden mit den Erfolgsfaktoren in den Handwerksbetrieben, sowie die Entwicklung im Gesamtverband der UFH im Mittelpunkt.

Außer dem Erfahrungsaustausch wird auch das Kulturelle nicht vernachlässigt. Am Freitagnachmittag wurden die Gäste im Literaturhotel im Franzosenhohl begrüßt, in dem die Frauen auch übernachteten. Der Abend stand ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches und geselligen Beisammensein bei bestem Sommerwetter und gutem Essen im Garten eines UFH-Mitgliedes.

Zum Kultur- und Ausflugsprogramm gehörte eine Schifffahrt auf dem Sorpesee, ein Spaziergang um das neugestaltete Vorbecken in Amecke und der Besuch im Kloster Oelinghausen in Arnsberg-Neheim. Der Klosterbesuch und die Führung waren für die Heiligenstädter Gäste von besonderer Bedeutung, gehören dort die Nonnen/Schwestern dem Mutterhaus der „Heiligenstädter Schwestern“ an, deren Hauptsitz sich in Heiligenstadt befindet.

Am Samstagabend hieß es Abschiednehmen mit großer Dankbarkeit und die Vorfreude auf das Zusammentreffen im nächsten Jahr in Heilgenstadt.

Dezember 2013

Jahresabschlussfeier


Jahresabschlussfeier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft
Jahresabschlussfeier und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Zur Jahresabschlussfeier trafen sich die Unternehmerfrauen anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens im Ristorante Salzmann's in Hemer.

Elke Iwanowski, Monika Oswald und Maria Kemper sind von Anfang an dabei und wurden von der Vorsitzenden, Hannelore Maiwurm, für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit Urkunden des UFH-Landesverbandes und Blumensträußen ausgezeichnet.

Michael Klute, ein Mundwerker aus Sundern, umrahmte den Abend mit Vorträgen und Gesang.

JULI 2013

Besuch der Unternehmerfrauen aus Heiligenstadt/Eichsfeld

Gruppenaufnahme vom Treffen der Unternehmerfraune in Heiligenstadt
Gruppenaufnahme vom Treffen der Unternehmerfraune in Heiligenstadt

Unter dem Motto "Über 20 Jahre Freundschaft zwischen Ost und West" besuchten Unternehmerfrauen aus Heiligenstadt/Eichsfeld am zweiten Juli-Wochenende den Arbeitskreis UFH Märkischer Kreis in Iserlohn, mit dem sie seit 1992 eine Partnerschaft verbindet.

Bei den jährlichen Treffen, die wechselseitig in Iserlohn und Heiligenstadt stattfinden, steht der Erfahrungsaustausch im Vordergrund, verbunden mit einem Besichtigungsprogramm um die kulturellen, geschichtlichen und wirtschaftlichen Kenntnisse der jeweiligen Umgebung kennenzulernen.

Beim Erfahrungsaustausch geht es nicht nur um den wirtschaftlichen Bestand der Betriebe, sondern auch um Themen wie z.B. die Entwicklung der Stellung der Frau in privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen und die Weiterentwicklung des Verbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Ein wichtiges Thema ist ebenfalls, wie und wo werden wir in Zukunft den Nachwuchs und die Fachkräfte für das Handwerk anwerben können. Spannend und aktuell ist ebenfalls die Frage, ob auch in Zukunft ein Handwerksbetrieb mit Unterstützung der Ehefrau oder Partnerin geführt wird?

Zum gemütlichen Abend mit Erfahrungsaustausch traf man sich im Iserlohner Literaturhotel, indem die Gäste auch übernachteten. Ein Rundgang durch unsere Grünoase, dem Iserlohner Stadtwald, und eine Führung durch das Hotel- und Seminarhaus mit dem wunderschönen Garten gehörten ebenfalls dazu. Am Samstag stand der Besuch der Burg Altena mit einer ausführlichen Führung durch die Burg und die zurzeit ausgestellten Puppenstuben aus verschiedenen Zeitepochen auf dem Programm. Spannend war nicht nur die weitreichende Geschichte der Burg als Adelssitz, sondern auch die wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks verbunden mit ihren Zünften in früherer Zeit.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde zum Abschluss des Besuches am Flugplatz Hegenscheid noch ein kleines Picknick mit Spezialitäten aus dem Eichsfeld genossen, die die Damen als Gastgeschenk mitgebracht hatten. Bei der Verabschiedung wurde schon die Einladung für das nächste Jahr nach Heiligenstadt ausgesprochen, worauf sich alle Beteiligten schon heute wieder freuen.

JUnI 2013

Besuch der Unternehmerfrauen aus Heiligenstadt/Eichsfeld

Mini-Kreutfahrt der Unternehmerfrauen nach Oslo
Mini-Kreutfahrt der Unternehmerfrauen nach Oslo

Als Mini-Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo und zurück, mit einem Tag Aufenthalt in Oslo, fuhren 13 UFH-Frauen vom 27. bis 30. Juni 2013. Es war ein Rundum-Programm, Busfahrt nach Kiel, mit Einchecken auf einem modernen Fährschiff der Color-Line. Shopping in Fashion Boutiquen, Schlemmerbüffet am Abend, Revue-Show, entspannen auf dem Sonnendeck und Restaurants an Bord wurden angeboten.

Bei einer Bus-Rundfahrt in Oslo wurden die wichtigsten Sehenswürdigkeiten angefahren: das Neue Opernhaus, der Vigelands-Skulpturenpark, die neue City-Hall, das Rathaus, indem alljährlich der Friedensnobelpreis verliehen wird, das Königliche Schloss, und die Skisprunganlage Holmenkollen. Die Altstadt von Oslo ist von deutschen Architekten mit den hohen wuchtigen Häusern, Fenstervorbauten und Türmchen entworfen worden und ähnelt im Baustil Berlin vor der Zerstörung im Krieg.

Auf der Rückfahrt in Kiel konnten die UFH-Frauen noch die alten Segelschiffe von der Kieler Woche im Hafen bewundern. Für alle waren die Eindrücke der vier Tage überwältigend und werden in guter Erinnerung bleiben.

April 2012

Abschied von Monika Oswald nach fast 24 Jahren als erste Vorsitzende

Abschied von Monika Oswald
Abschied von Monika Oswald

Sie hatte 1988 den UFH Märkischer Kreis mit gegründet, war einige Jahre auch Vorsitzende des Landesverbandes der Unternehmerfrauen im Handwerk: Nach fast 24 Jahren Tätigkeit an der Spitze der märkischen Unternehmerfrauen stellte sich Monika Oswald, die Frau der ersten Stunde, nicht mehr zur Wahl.

Platz machen für die jüngere Generation, sich mehr um die Enkel kümmern, den Jakobsweg laufen - das sind ihre neuen Perspektiven nach mehr als zwei Jahrzehnten ehrenamtlicher Arbeit.

Als Dank für ihr langjähriges engagiertes Wirken ernannten die Unternehmerfrauen Monika Oswald zu ihrer Ehrenvorsitzenden.

 

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Pressebericht zur Verabschiedung von Monika Oswald
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Oktober 2011

Unternehmerfrauen informierten sich über heimische Wirtschaft

„Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ - mit seinen Unternehmerfrauen.
„Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ - mit seinen Unternehmerfrauen.

Die Besichtigung des Handwerksunternehmen „Kleinbäder und Kleinwärme" in Hemer stand im Oktober auf dem Programm des Arbeitskreises der Unternehmerfrauen im Handwerk. Geschäftsführer Martin Klein und seine mitverantwortliche Ehefrau Cornelia, Mitglied des AK UFH MK, führten die Damen durch die Bäderausstellung, zeigten ihnen die neuesten Badtrends und informierten über ihre Geschäftsphilosophie und -praktiken.

Martin Klein verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Planung und Realisierung von hochwertigen Bädern, Cornelia Klein ist für die Büroorganisation und das Marketing verantwortlich. Neben zahlreichen Auszeichnungen trägt die Firma Klein seit 2008 den Namenszusatz „Das Bäderhaus“ , ausgezeichnet mit vier silbernen Sternen. Klein betonte, dass der Erfolg seines Betriebes wesentlich von der Mitarbeit seiner Frau getragen wird.

Beendet wurde das Treffen mit einem kleinen Imbiss und Erfahrungsaustausch. Die UFH-Vorsitzende Monika Oswald hob bei ihren Dankesworten hervor, wie innovativ heute ein Handwerksbetrieb bzw. der Wirtschaftsbereich  Handwerk sei und die Unternehmerfrau auch in der Zukunft im Handwerk gebraucht wird.

März 2011

Das Internet - ein wichtiges Marketing-Instrument für das Handwerksunternehmen

"Mehr Umsatz und Gewinn durch Marketing-orientiertes Internet" war das Thema des Vortrags, der von den Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) mit Spannung erwartet wurde. In den vergangenen Jahren haben auch die letzten Zweifler erkannt, dass ohne das Internet gar nichts mehr geht. Eine Website haben viele, doch wird sie auch von den Unternehmen als wichtiges Marketinginstrument wahr genommen?

In der Kreishandwerkerschaft MK in Iserlohn begrüßte die Vorsitzende der Unternehmerfrauen, Monika Oswald, zu einer Vortragsveranstaltung die Referentin Eva Maria Dreykorn aus Koblenz. Anschaulich und in vielen Beispielen zeigte die Marketingexpertin Dreykorn, wie mit wenigen Mitteln ein hoher Anreiz für die Besucher einer Website geschaffen werden kann. "Entscheidungen werden mit Bauch und Herz getroffen", führte die Referentin aus, "mit ausgefallenen Ideen und Emotionen schaffen wir es, mehr Besucher auf unsere Websites zu bringen."

Die angeregte Diskussion zeigte, dass dieses Thema große Zustimmung bei den Unternehmerfrauen fand. "Wir müssen uns viel mehr in die Rolle der Besucher unserer Website versetzen", sagte eine Teilnehmerin und fügte hinzu, "es fehlt oftmals an Mut zu Veränderungen." Für Eva Maria Dreykorn ist das nichts Neues. Das Tagesgeschäft im Unternehmen erfordert gerade von den Frauen einen großen Einsatz , so dass viel an Kreativität und Ideenreichtum verloren gehen.

An diesem Abend wurde viel diskutiert und kommuniziert. Vielleicht werden ja einige spontane Gedanken zum Internet-Marketing in Zukunft im eigenen Internet-Auftritt umgesetzt. Die Vorsitzende Oswald bedankte sich mit einem Frühlingsblumenstrauß bei der Referentin für Ihre lehrreichen und interessanten Ausführungen und Anregungen.

Oktober 2008

Frauenpower zum 20-jährigen Bestehen

20-jähriges Gründungsjubiläum Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk MK
20-jähriges Gründungsjubiläum Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk MK

„Mehr Wissen + Mehr Können = Mehr Erfolg.“ Unter diesem Motto hatten 24 mitarbeitende Frauen aus märkischen Handwerksbetrieben am 5. Oktober 1988 den Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Märkischer Kreis gegründet. Sein 20-jähriges Bestehen feierten die Frauen am 10. Oktober in der Kreishandwerkerschaft in Iserlohn.

Monika Oswald, Initiatorin und seit 20 Jahren UFH-Vorsitzende, eröffnete die Feier und freute sich über die „geballte Frauenpower“, die aus ganz NRW angereist war. Der Arbeitskreis mit heute rund 50 Mitgliedern verstehe sich als Sprachrohr für die Probleme der Unternehmerfrau, wie Oswald beschrieb: „Sie ist nicht mehr die Frau an der Seite des Meisters in Arbeitskleidung, die mittags Erbsensuppe für die Belegschaft kocht. Wir stehen dem Unternehmen mit Wissen, Rat und Unterstützung zur Seite! Und gerade wegen unserer Sozialkompetenz übernehmen wir Führungsaufgaben.“

Oswald erläuterte weiter, dass das Modell mitarbeitende Familienangehörige ein Auslaufmodell sei, favorisiert werden die Unternehmerinnen im Handwerk. So sollte es eine ausgewogene Führungskonstruktion im Handwerksbetrieb geben: Der Handwerksmeister hat das Spezialwissen. Aufgaben wie Akquise, Kundenpflege, Mitarbeiteroptimierung und Überblick über die Kosten könnten von der Partnerin übernommen werden. Oswald: „Das Muskelkraft-Handwerk von gestern braucht morgen die Unterstützung eines managementorientierten Kopfwerkes an seiner Seite. Auch in Zukunft müssen wir den Frauen ihre Fähigkeiten bewusst machen und sie unterstützen, ihre Führungsqualitäten zu entdecken. Dazu bieten die Arbeitskreise für Unternehmerfrauen eine gute Plattform.“

Monika Oswald, vor 20 Jahren ebenfalls Gründerin des UFH-Landesverbandes, richtete ihr Augenmerk in die Zukunft: „Wenn die Frauen ihre Stärken ausbauen und ihre Tätigkeiten um Aufgaben aus der Betriebsführung erweiterten, dann werden sie auch nicht mehr um die Anerkennung und um Gehör in handwerkspolitischen Gremien kämpfen oder gar bitten müssen. Dann kommen diese Gremien gar nicht umhin, mit uns zusammenzuarbeiten.“

Zahlreiche Gratulanten, darunter KH-Hauptgeschäftsführer Dirk Jedan, Iserlohns stellvertretende Bürgermeisterin Renate Brunswicker, die UFH-Landesverbandsvorsitzende Karin Peters, Professorin Dr. Annelie Keil von der Uni Bremen und Saxophonistin Gilda Razzani, sorgten für einen gelungenen Tag.

August 2007

Handwerksfrauen aus Thüringen und dem Märkischen Kreis feiern 15 Jahre Partnerschaft

15-jähriges Gründungsjubiläum
15-jähriges Gründungsjubiläum

Vor 15 Jahren wurde die Partnerschaft zwischen den Arbeitskreisen der Unternehmerfrauen im Handwerk „Märkischer Kreis“ und „Heiligenstadt“ (Thüringen) im Iserlohner Rathaus besiegelt. Auf den Stufen des Rathauses wurde auch 15 Jahre später das Erinnerungsfoto geschossen.

Die beiden Gründungsmitglieder Monika Oswald (UFH MK) und Maria Strathausen (UFH-Heiligenstadt) sind ebenfalls als erste Vorsitzende mit dabei. Einige Mitglieder treffen sich nun schon seit Jahren, aber auch die neuen Frauen wurden in den Kreis schnell einbezogen und unternehmerische Fragen wurden anregend diskutiert.

Eine gemeinsame Stadtführung mit dem Schwerpunkt „starke Iserlohner Frauen“ (die gab es zu jeder Zeit), sowie die Führung durch das Bergkloster in Bestwig, die Einfahrt in das Erzbergwerk Ramsbeck und eine gemütliche Schifffahrt auf dem Hennesee rundeten das Jubiläumsprogramm ab.
Die Frauen der Arbeitskreise sind sich einig, dass solche Treffen auch weiterhin Bestand haben müssen, denn es ist äußerst wichtig, sich immer wieder auszutauschen, neue Impulse zu erhalten, gestärkt und motiviert wieder in den eigenen Betrieb zu gehen. Frauen halten ihren Männern nicht nur den Rücken frei, sie sind der Motor unserer Wirtschaft.