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Chronik
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Chronik
Oktober 1988 - Gründungsversammlung Am 5. Oktober 1988 wird auf Initiative von Monika Oswald der Arbeitskreis „Unternehmerfrauen im Handwerk" im Hause der Kreishandwerkerschaft Iserlohn gegründet. 24 Handwerkerfrauen aus dem Märkischen Kreis beteiligten sich mit großem Interesse an dieser Gründungsversammlung. Diese überraschend große Resonanz zeigte das Bedürfnis nach einem Zusammenschluss. Der Arbeitskreis UFH-MK ist zu diesem Zeitpunkt der zweite seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Der erste gewählte Vorstand setzt sich aus der 1. Vorsitzenden Monika Oswald, der 2. Vorsitzenden Margret Burschik, der Kassenwartin Ursula Blauert, der Schriftführerin Ute Roggendorf, der 1. Beisitzerin Liane Heumann und der 2. Beisitzerin Edda Nolte zusammen. Oktober 1992 – Partnerschaft mit AK Heiligenstadt Am 30. Oktober 1992 wird die Partnerschaft zwischen den Arbeitskreisen der Unternehmerfrauen im Handwerk „Märkischer Kreis“ und „Heiligenstadt“ (Thüringen) besiegelt. Die Partnerschaftsurkunde wird im Rathaus Iserlohn von beiden Vorsitzenden der Arbeitskreise unterzeichnet. Sinn und Zweck dieser Partnerschaft ist die Förderung der Kommunikation und der Austausch von Erfahrungen, sowie die gegenseitige Einladung zu Seminaren, Fortbildungen und Studienreisen.
März 1995 – 5. Landesverbandstagung NRW in Iserlohn „Die Frau in der Führungsverantwortung“ – so lautet das Motto der fünften Landesverbandstagung der Unternehmerfrauen im Handwerk, die in Iserlohn stattfand. „Mehr Mut zur Führung“ wünschte die damalige Landesverbands-Vorsitzende Monika Oswald den 220 Frauen aus 25 nordrhein-westfälischen UFH-Arbeitskreisen sowie den Gästen. Unter ihnen auch die Ministerin für die Gleichstellung von Frau und Mann in NRW, Ilse Ridder-Melchers, Vizebürgermeister Michael Scheffler, Handwerkspräsident Lothar Bub und Kreishandwerksmeister Hans-Joachim Künzel. Unter den vielen Festrednern/-innen bezog die NRW-Frauenministerin Ilse Ridder-Melchers eine klare Position: „Ohne das Engagement der Unternehmerfrauen würde dem Handwerk schnell der goldene Boden entzogen.“
Juni 1996 – Gründung des Wertpapierclubs „UFH-Invest“ „Wer wagt, gewinnt“ sagten sich 19 Frauen vom Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk und gründeten am 3. Juni 1996 mit Unterstützung der Sparkasse Iserlohn, Zweigstelle Letmathe, den Wertpapierclub „UFH-Invest“. Seit der ersten Anlagenausschusssitzung am 2. Juli 1996 stehen den Unternehmerfrauen „Profis“ der Sparkasse Iserlohn mit Rat und Tat zur Seite.
Oktober 1998 – 10 Jahre Arbeitskreis UFH-MK Der Arbeitskreis Unternehmerfrauen im Handwerk Märkischer Kreis feiert im Haus der Kreishandwerkerschaft Iserlohn sein zehnjähriges Bestehen mit 130 geladenen Gästen aus unterschiedlichen Unternehmens- und Wirtschaftsbereichen. „Ein Jahrzehnt Arbeit für die Hoffnung, dass Frauen im Handwerk nicht nur die mitarbeitende Ehefrau im Hintergrund sind, sondern dem Betrieb selbstbewusst und selbstverantwortlich zur Seite stehen“, so würdigte Prof. Dr. Annelie Keil von der Universität Bremen in Ihrer Festrede die Arbeit der Organisation. Ziel sei es, aus der Vergangenheit heraus Gegenwart und Tendenzen zu begreifen, um für die Zukunft zu lernen. „Als einen Zusammenschluss aktiver Geschäftsfrauen, die ihre Person mit ihrem Wissen und Können gezielt in den Dienst der heimischen Betriebe stellen“ bezeichnete Kreishandwerksmeister Hans-Joachim Künzel den Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk in seiner Festrede.
Oktober 2002 – 10 Jahre Partnerschaft mit AK Heiligenstadt (Thüringen) Mit einer gemeinsamen Studienfahrt nach Berlin feierten die Arbeitskreise „Heiligenstadt“ und „Märkischer Kreis“ ihr zehnjähriges Bestehen. Durch Einladung und Begleitung der Jakob-Kaiser-Stiftung erhielten sie Zutritt zum Bundesrat, dem Bundeskanzleramt und dem ersten Dienstsitz des Bundesministeriums für Verteidigung. Bei dem Festabend im „Brechthaus“ wurden viele Erinnerungen an gemeinsame Aktivitäten ausgetauscht und viele neue Kontakte geknüpft.
Februar 2004 – Wellness-Seminar
März 2004 – Vortrag zur Erbnachfolge
März 2004 – Seminar "Lust auf Erfolg - Gemeinsam Erfolg entwickeln"
August 2007 – Handwerksfrauen aus Thüringen
August 2008: Mit der
Draisine auf der alten Kanonenbahn
Oktober 2008: Frauenpower zum 20-jährigen Bestehen
Monika Oswald, Initiatorin und seit 20 Jahren UFH-Vorsitzende, eröffnete die Feier und freute sich über die „geballte Frauenpower“, die aus ganz NRW angereist war. Der Arbeitskreis mit heute rund 50 Mitgliedern verstehe sich als Sprachrohr für die Probleme der Unternehmerfrau, wie Oswald beschrieb: „Sie ist nicht mehr die Frau an der Seite des Meisters in Arbeitskleidung, die mittags Erbsensuppe für die Belegschaft kocht. Wir stehen dem Unternehmen mit Wissen, Rat und Unterstützung zur Seite! Und gerade wegen unserer Sozialkompetenz übernehmen wir Führungsaufgaben.“ Oswald erläuterte weiter, dass das Modell mitarbeitende Familienangehörige ein Auslaufmodell sei, favorisiert werden die Unternehmerinnen im Handwerk. So sollte es eine ausgewogene Führungskonstruktion im Handwerksbetrieb geben: Der Handwerksmeister hat das Spezialwissen. Aufgaben wie Akquise, Kundenpflege, Mitarbeiteroptimierung und Überblick über die Kosten könnten von der Partnerin übernommen werden. Oswald: „Das Muskelkraft-Handwerk von gestern braucht morgen die Unterstützung eines managementorientierten Kopfwerkes an seiner Seite. Auch in Zukunft müssen wir den Frauen ihre Fähigkeiten bewusst machen und sie unterstützen, ihre Führungsqualitäten zu entdecken. Dazu bieten die Arbeitskreise für Unternehmerfrauen eine gute Plattform.“ Monika Oswald, vor 20 Jahren ebenfalls Gründerin des UFH-Landesverbandes, richtete ihr Augenmerk in die Zukunft: „Wenn die Frauen ihre Stärken ausbauen und ihre Tätigkeiten um Aufgaben aus der Betriebsführung erweiterten, dann werden sie auch nicht mehr um die Anerkennung und um Gehör in handwerkspolitischen Gremien kämpfen oder gar bitten müssen. Dann kommen diese Gremien gar nicht umhin, mit uns zusammenzuarbeiten.“ Zahlreiche Gratulanten, darunter KH-Hauptgeschäftsführer Dirk Jedan, Iserlohns stellvertretende Bürgermeisterin Renate Brunswicker, die UFH-Landesverbandsvorsitzende Karin Peters, Professorin Dr. Annelie Keil von der Uni Bremen und Saxophonistin Gilda Razzani, sorgten für einen gelungenen Tag. Mai 2009: Jahreshauptversammlung mit Ehrung der "Frauen der ersten Stunde"
Eine ebenso lange Mitgliedschaft können auch (v.l.) Annegret Grote, Elli Bettermann, Renate Mannstein, Maria Kemper und Elke Iwanowski vorweisen. Diese Frauen waren ebenfalls bei der Gründung im Jahr 1988 mit dabei und sind heute noch Mitglieder. Alle heutigen Mitstreiterinnen sagten "Danke", denn ohne das ehrenamtliche Engagement der "Frauen der ersten Stunde" hätte sich nicht viel bewegt. Neuwahlen standen bei der Jahreshauptversammlung nicht auf der Tagesordnung. Neue Mitglieder sind herzlich willkommen – auch Damen, die bei der einen oder anderen Veranstaltung erst nur mal "schnuppern" möchten (>>> siehe Termine). Bei Interesse erteilt die Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis gern Auskunft. Ansprechpartnerin ist Heike Alberts, Telefon 02371 / 958128. Juni 2009: „Unter Bezugnahme“ hat ausgedient „Geschäftsbriefe kommen heute ohne Floskeln wie ,unter Bezugnahme’ aus. Sie zeichnen sich durch eine prägnante und wohlwollende Sprache aus.“ Das und noch viel mehr lernten 13 Unternehmerfrauen (UFH) aus dem Märkischen Kreis bei dem Workshop „Zeitgemäße Korrespondenz“ im Haus der Kreishandwerkerschaft in Iserlohn. Heide-Ilka Weber, Kommunikationsberaterin und Journalistin aus Konstanz, zeigte wie das geht. Der Schreibstil in Geschäftsbriefen hat sich in den letzten 20 Jahren grundlegend gewandelt. Kurz, klar, freundlich und vor allem empfängerorientiert sollen Geschäftsbriefe sein – so lautet das Fazit des Workshops. An zahlreichen Beispielen zeigte die Referentin, wie man durch gedankliche und sprachliche Wendungen selbst heikle Briefe wie Absagen, Reklamationen oder Mahnungen so formulieren kann, dass beim Empfänger keine negativen Gefühle entstehen. „Lockern Sie Ihre Briefe auch durch Fragen auf“, war eine ihrer Empfehlungen. „Wie gefällt Ihnen unser Angebot?“ – Eine solche Frage beispielsweise lasse einen Brief lebendiger werden und die Empfänger aus ihrer passiven Rolle in das Schreiben hineinholen. Dabei gehe es weniger darum, eine Antwort zu bekommen, sondern die Aufmerksamkeit des Empfängers zu verstärken. E-Mails hingegen erfordern einen viel kürzeren, einfacheren und knapperen Stil als Briefe, führte Heide-Ilka Weber aus, doch sollten in jedem Fall ganze Sätze geschrieben werden, klar formuliert und übersichtlich strukturiert mit maximal 7 bis 15 Zeilen. Absätze sollten alle 4 bis 6 Zeilen gemacht werden. Dennoch sollten sie wie Briefe eine persönliche Anrede und eine volle Grußzeile mit Firmensignatur wie in Geschäftsbriefen enthalten. Noch wichtiger als in Briefen sei in E-Mails die Betreffzeile, um den Empfänger zum Weiterlesen zu animieren, betonte die Referentin. E-Mails eigneten sich aber nicht für vertragliche Abmachungen, Angebotsdetails oder Termine, die man unter Umständen später beweisen muss, auch nicht für den Austausch heikler Firmendaten. Persönliche Glückwünsche oder Kondolenzschreiben an Kunden oder Mitarbeiter sollten ebenfalls auf dem traditionellen Postweg übermittelt werden. Wer echte Anteilnahme zeigen möchte, verwendet für die persönlichen Wünsche besser eine neutrale Karte und schreibt zumindest die Anrede und Grußzeile von Hand. November 2010: Menschenkenntnis von Kopf bis Fuß – Unser Gesicht als Landkarte des Lebens
Anna Maria Schneider lehrt seit mehr als 20 Jahren Psycho-Physiognomie nach der Lehre von Carl Huter. Huters Ausspruch: Wer Gutes tut und in sich glücklicher wird, wird auch in sich harmonischer, er wird seelisch schöner und diese seelische Schönheit strahlt schließlich sein Auge und Gesichtsausdruck aus. Seinen Ursprung findet man bereits bei Aristoteles, findet sich wieder in der traditionellen Medizin TCM und hat maßgeblich Einfluss im medizinischen Bereich. Selbst in der kriminologischen Forschung durch den Italiener Lombroso fand die Psycho-Physiognomie Anwendung. Er erfasste die morphologische Schädelform von tausenden Kriminellen, um hierdurch Erkenntnisse zu gewinnen. So meint der Begriff Psycho-Physiognomik, dass der Körper, besonders das Gesicht, der Körperbau, die Mimik, die Gestik, die seelischen Eigenschaften von Menschen anzeigt. Die Psycho-Physiognomik ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht nur Gesicht- und Körperformlehre, sondern auch Lebens- und Seelenausdruckskunde. Sie zeigt uns den naturgesetzlichen Zusammenhang zwischen Lebenskraft, Geistesenergie und Körperform und daher sagt Huter: „Menschenkenntnis durch Gesichtsausdruckskunde“. Umso wichtiger ist es also, dass der Psycho-Physiognom es versteht, einfühlsam und ohne Wertungen auf die entsprechenden Personen einzugehen bzw. mit diesen umzugehen, wenn er denn nun nicht gefragt wurde. Anna Maria Schneider vereinigt genau diese Eigenschaften in sich und versteht darüber hinaus selbstverständlich auch etwas von der Kunst der Gesichtsdeutung selbst. Umso interessanter war es, als die Teilnehmerinnen sich gegenseitig an Gesicht und auch an den Fußformen diagnostizieren sollten. Vorgestellt hat Frau Schneider auch ihr erstes, neu am Markt erschienenes Buch „Menschenkenntnis von Kopf bis Fuß“. Die Analysen von Kopf bis Fuß sind eine Erweiterung der physiognomischen Fachbücher mit Erfahrungen aus der medizinischen Fußpflege und Praxis. Sie dienen der Selbsterkenntnis und Entwicklung der Persönlichkeit, um das innere Gleichgewicht zu finden. Ein verständnisvolleres Miteinander und ein achtvoller Umgang stärkt das Wohlbefinden und gibt Kraft und Energie für die täglichen Aufgaben. Zum Schluss des Nachmittags bedankte sich die Vorsitzende Monika Oswald bei Anna-Maria Schneider für den überaus lehrreichen Nachmittag mit einem guten Tropfen Wein. Oktober 2011: Unternehmerfrauen informierten sich über heimische Wirtschaft
Martin Klein verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Planung und Realisierung von hochwertigen Bädern, Cornelia Klein ist für die Büroorganisation und das Marketing verantwortlich. Neben zahlreichen Auszeichnungen trägt die Firma Klein seit 2008 den Namenszusatz „Das Bäderhaus“ , ausgezeichnet mit vier silbernen Sternen. Klein betonte, dass der Erfolg seines Betriebes wesentlich von der Mitarbeit seiner Frau getragen wird. Beendet wurde das Treffen mit einem kleinen Imbiss und Erfahrungsaustausch. Die UFH-Vorsitzende Monika Oswald hob bei ihren Dankesworten hervor, wie innovativ heute ein Handwerksbetrieb bzw. der Wirtschaftsbereich Handwerk sei und die Unternehmerfrau auch in der Zukunft im Handwerk gebraucht wird. „Handwerk – die Wirtschaftsmacht von nebenan“ - mit seinen Unternehmerfrauen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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Unternehmerfrauen im Handwerk Märkischer Kreis e.V. |